Die neue Lokhalle

Dienstag 29. März 2011

Am 28.03.2011 hat der Aufsichtsrat der GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH einstimmig den Startschuss für die Erweiterung der Lokhalle Göttingen gegeben. Die Planungen und Bauvorbereitungen werden für die dringend benötigten zusätzlichen Veranstaltungsflächen unmittelbar in Angriff genommen, die Baumaßnahmen beginnen noch in diesem Frühjahr.

„Ich bin sehr glücklich über die einmütige Bestätigung unserer konzeptionellen Arbeit an der strategischen Ausrichtung der Lokhalle durch unseren Aufsichtsrat“, erklärt GWG-Geschäftsführer Klaus Hoffmann. „Die Fach- und Firmenveranstaltungen machen einen erheblichen Teil unseres Geschäftes aus. Um gerade diese Veranstaltungen am Standort Göttingen eine Entwicklungsperspektive zu geben sowie neue zu akquirieren, ist es notwendig den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden und absehbaren Marktentwicklungen zu begegnen. Diese Maßnahmen sind dringlich für die Zukunft der Lokhalle, aber auch für die Region aufgrund der deutlichen Wertschöpfung.“

Das beschlossene Projekt muss aufgrund der bestehenden Messeplanungen bis September 2011 umgesetzt werden. Es beinhaltet den Ausbau der jetzigen Lager im Westschiff der Lokhalle zu einer ca. 1.000 m² großen Veranstaltungsfläche. Als Ersatz wird ein Neubau mit einer entsprechenden Logistikfläche realisiert. Außerdem wird der Veranstaltungsbereich klimatisiert. Die Baumaßnahmen werden im Mai 2011 beginnen.

Das vom Lokhallenmanagement vorgelegte Gesamtkonzept „Lokhalle 2015“ sieht im Weiteren die Schaffung von Tagungs- und Seminarräumen, welche in ihrer Größe variabel einteilbar sind, ebenso den Bau einer 3.000 m² großen neuen Messehalle vor. Diese Bereiche werden mit der bestehenden Lokhalle witterungsgeschützt verbunden.

Diese Abschnitte befinden sich zum jetzigen Zeitpunkt noch in der Konzeptionsphase und bedürfen im Übrigen noch eingehender Beratung und Beschlussfassung des Aufsichtsrates.

„Vor uns liegt eine große Herausforderung, kurze Bauzeiten und eine komplexe Umbausituation unter Betrieb, aber wir gehen auch mit vollem Engagement und großen Erwartungen an diese Aufgabe. Wir müssen das Potenzial der Lokhalle jetzt aktivieren und in den Ausbau der Kapazitäten investieren. Die strukturellen Erweiterungen stärken den Standort Göttingen und machen die Lokhalle überregional konkurrenzfähig. Hiermit behaupten wir unsere Position als Tagungs-, Kongress- und Messestandort im nationalen Markt“, resümiert Prokuristin und Hallenleiterin Nicole Klammer.