Göttinger Symphonie Orchester: Abo A+B - Philharmonischer Zyklus I+II - 4. Konzert "Feurig"

Göttinger Symphonie Orchester: Abo A+B - Philharmonischer Zyklus I+II - 4. Konzert "Feurig"

FELIX MENDELSSOHN
Hebriden-Ouvertüre op. 26

JAMES MACMILLAN
„Veni, Veni, Emmanuel“ für Schlagwerk und Orchester

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH
Symphonie Nr. 9 Es-Dur op. 70


Schlagzeug – N.N

Leitung - Roger Epple


Im Grunde verdanken wir die „Hebriden“-Ouvertüre einem genialen Schwindel: Um 1760 gab ein junger Theologe seine eigenen Verse als Epos des alten keltischen Barden „Ossian“ aus. Halb Europa schwärmte danach von Schottlands wilden Heidelandschaften und Gräbern im Mondenschein. Felix Mendelssohn ließ sich 1829 durch eine Reise auf die Hebrideninsel Staffa – und durch die Ossian-Lektüre, die seine Wahrnehmung der Landschaft färbte – zur Ouvertüre inspirieren.

Der Schotte James MacMillan legte seinem Schlagzeug-Konzert „Veni, Veni, Emmanuel“ den gleichnamigen Advents-Choral zugrunde. Der gläubige Katholik schrieb das Werk zwischen dem 1. Advent 1991 und dem Ostersonntag 1992, und die „Herzschläge“, die es durchziehen, liefern den Schlüssel zu seinem spirituellen Hauptgedanken: Sie stehen für die Menschwerdung und Gegenwart Christi.

Symphonie Nr. 9 – dieses Etikett steht seit Beethoven für Gipfelwerke und monumentale Bekenntnismusiken. Dmitri Schostakowitsch jedoch schrieb mit seiner Neunten aus dem Jahr 1945 seine kürzeste und heiterste Symphonie. Gerade der erste Satz, normalerweise der gewichtigste, wirkt mit seiner fiepsenden Piccoloflöte und den hartnäckig wiederholten Posaunen-Fanfaren fast frivol. Die sowjetischen Musikkritiker hörten das und bedauerten, der Komponist habe „den ironischen Skeptizismus und die Stilisierung noch nicht überwunden“.

 

26.01.2019

Beginn:
19:45 Uhr

Preis:
ab 11,00 €

Details
Termin 26.01.19
Einlass 18:45 Uhr
Beginn 19:45 Uhr
Preis ab 11,00 €
Veranstalter Göttinger Symphonie Orchester GmbH

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